Funktioniert Merchgain mit HPOS (High-Performance Order Storage)?
Ja, und auch mit der herkömmlichen Speicherung als Beiträge. Bestellpositionen liegen bei beiden in denselben Tabellen, und genau dort steht der Wareneinsatz.
Die kurze Antwort
Ja, mit beiden. HPOS und die herkömmliche Speicherung als Beiträge werden gleichermaßen unterstützt, und in keinem Fall gibt es etwas einzurichten.
Der Grund liegt in der Struktur, nicht in einem Trick: HPOS hat Bestellungen in eigene Tabellen verschoben, nicht die Bestellpositionen. Der Wareneinsatz jedes verkauften Artikels liegt in der Bestellposition, bei beiden Varianten an derselben Stelle.
Was WooCommerce tatsächlich tut
- Bestellpositionen bleiben in
woocommerce_order_itemsundwoocommerce_order_itemmeta, gleich welche Speicherung Sie nutzen._cogs_valueist ein Positions-Meta, steht also bei allen in derselben Tabelle. - Bestellungen liegen unter HPOS in
wc_ordersund bei der herkömmlichen Variante inposts. Der gesamte Wareneinsatz der Bestellung ist ein Bestellungs-Meta und landet entsprechend inwc_orders_metaoder inpostmeta. - Produkte sind in beiden Fällen Beiträge, mit dem Wareneinsatz in
postmetaplus der Nachschlagespalte.
Ein Bericht muss Ihre Speicherung also für den Teil der Abfrage auf Bestellebene kennen und für den Teil auf Positionsebene überhaupt nicht. Und auf Positionsebene steht die interessante Zahl.
Was Sie tun können
Auf der Kostenseite nichts. Nutzen Sie noch die herkömmliche Speicherung und denken über die Umstellung nach, hat diese Entscheidung mit diesem Bericht nichts zu tun: Die Umstellung rührt den Wareneinsatz nicht an, und er wird danach auch nicht neu abgeleitet.
Eines sollten Sie bei jeder Umstellung vermeiden: Erstattungen und Bearbeitungen von Bestellungen, während die Kostenfunktion ausgeschaltet ist. Den Grund finden Sie unter Wareneinsatz wieder ausschalten.
So zeigt Merchgain das im Bericht
Merchgain deklariert seine HPOS-Kompatibilität so, wie WooCommerce es von Plugins verlangt
(FeaturesUtil::declare_compatibility() auf before_woocommerce_init), und richtet seine Abfrage an die Bestelltabelle, die Ihr Shop tatsächlich verwendet.
Merchgain braucht auch das Modul „Analysen“ von WooCommerce nicht. „Analysen“ führt eigene Nachschlagetabellen ohne jede Kostenspalte, deshalb fragt dieser Bericht die Bestelltabellen direkt ab. Er funktioniert also auch in Shops, in denen „Analysen“ ganz ausgeschaltet ist.
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